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Kurzweilige Informationen für Bruckberger Bürger
Bis auf den letzten Platz besetzt war das Gasthaus Oberhauser in Bruckberg bei der kürzlich abgehaltenen Informationsveranstaltung der Freien Wähler zur im März stattfindenden Kommunalwahl. Dabei konnte deren erster Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat Rudi Radlmeier neben den zahlreichen Zuhörern auch den Landratskandidaten der Freien Wähler Alfred Holzner begrüßen. Außerdem besuchten auch einige Kreistagskandidaten diese Veranstaltung um sich persönlich vorzustellen. Aus terminlichen Gründen des Landratskandidaten wurde dessen Vorstellung vorgezogen. Zu Beginn erläuterte er seinen politischen Werdegang als Bürgermeister, Kreis- und Bezirksrat, sowie Bürgermeistersprecher der 35 Landkreisbürgermeister, bevor er auf sein Wahlprogramm einging. Besondere Schwerpunkte setzte er dabei auf die Sicherung der Krankenhäuser, sowie den Abbau von Bürokratie durch die Stärkung der digitalen Verwaltung. Weitere Themen seiner Ausführungen waren unter anderem, die Förderung der Wirtschaft, moderne Schulen, gute Straßen, sowie eine Stärkung des ÖPNV. Außerdem liege ihm die Unterstützung des Ehrenamts sehr am Herzen. Trotzdem muss verantwortungsvoll und generationengerecht mit den Finanzmitteln umgegangen werden, meinte Alfred Holzner.
Anschließend gab der Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat Rudi Radlmeier an Hand einer Bilder-Präsentation einen Rückblick über die Aktivitäten der Gemeinde in den letzten sechs Jahren. Neben der Errichtung einzelner Gebäude wie Kindertagesstätten, dem gemeindlichen Bauhof, dem neuen Feuerwehrgerätehaus in Gündlkofen oder weiterer Maßnahmen im Hoch- und Tiefbau, wie die Erschließung neuer Baugebiete, lobte er vor allem die parteiübergreifende Zusammenarbeit im Gemeinderat in seiner bisherigen Amtszeit. Ohne diese kollektive Arbeit wäre es nicht möglich gewesen annähernd 1000 Tagesordnungspunkte in den Gemeindegremien zu behandeln und größtenteils auszuführen. Trotzdem gibt es noch viele Maßnahmen in der Gemeinde, die in den nächsten Jahren angegangen werden müssen. Ein besonderes Anliegen sei ihm dabei ein Bürokratieabbau durch mehr digitale Strukturen im Rathaus um die Bürgerfreundlichkeit zu erhöhen. Weitere Schwerpunkte in den nächsten Jahren werden die Sanierung der Gehwege und Gemeindestraßen, die Ertüchtigung des Abwassersystems mit Erweiterung der Kläranlage, sowie der Ausbau des Radwegenetzes sein. Mit dem bereits begonnen Bau eines Regenrückhaltebeckens in Almosenbachhorn ist eine weitere Maßnahme zum Hochwasserschutz in Angriff genommen worden. Es bedarf aber noch einiger solcher Projekte um die Gemeinde vor großen Elementarschäden zu bewahren, meinte Radlmeier.
Der Erhalt der medizinischen Versorgung, die Stärkung von Betreuungsangeboten für ältere Mitbürger, der Erhalt der Schulstandorte, sowie die Unterstützung der örtlichen Feuerwehren, der Vereine und die Wertschätzung des Ehrenamts genießen beim Bürgermeisterkandidaten und den Freien Wählern ebenfalls eine hohe Priorität. Die Ausweisung weiterer Baugebiete und die Schaffung neuer Gewerbeflächen für die klein- und mittelständische Wirtschaft stehen ebenfalls auf der Agenda der Freien Wähler. Im Anschluss an diese informative Rede des Bürgermeisterkandidaten stellten sich die anwesenden Gemeinderats-kandidaten den Besuchern der Veranstaltung persönlich vor.
Danach hatten noch die anwesenden Kreistagskandidaten, sowie die Kandidaten der „Jungen Wähler“ im Landkreis die Möglichkeit sich den Zuhörern zu präsentieren. Zum Ende der Veranstaltung bestand noch die Möglichkeit mit den Kandidaten persönlich ins Gespräch zu kommen.