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Politischer Frühschoppen

EUROPAWAHL

                    Regionen müssen Europa formen

Gut besuchter politischer Frühschoppen der Freien Wähler Bruckberg mit namhafter Politikerin des europäischen Parlaments, sowie der Kandidatin aus der Region Landshut und Vertretern einzelner Ortsverbände der Freien Wähler.

Beim kürzlich abgehaltenen politischen Frühschoppen der Freien Wähler Bruckberg konnte die Vorsitzende Daniela Köhler neben den interessierten Zuhörern auch den 3. Bürgermeister Stephan Thoma, sowie die Kandidatin zur Europawahl Annette Walter-Kilian aus Landshut begrüßen. Ein besonderer Gruß galt aber der Europaabgeordneten Ulrike Müller.

Nach den kurzen Grußworten des dritten Bürgermeisters, der auch besonders die Bodenständigkeit der beiden Kandidaten hervorhob und mit denen sich auch die Bürger identifizieren können, begann Annette Walter-Kilian mit ihren Ausführungen. Die praktizierende Physiotherapeutin ist seit 2007 politisch aktiv und u.a. seit 2010 auch im Bundesausschuss "Gesundheit und Pflege" der Freien Wähler. 

Ein besonderes Anliegen ist ihr dabei, die Freie - Wähler - Politik mit gesundem Menschenverstand auch in Europa zu integrieren. Außerdem forderte sie ein Mitbestimmungsrecht für die Regionen, sowie eine bessere Verknüpfung von Niederbayern mit Brüssel. Weitere Themen ihrer kurzweiligen Rede waren unter anderem der Erhaltung demokratischer Grundwerte, die Stärkung der Regionen mit Handwerk, Landwirtschaft, Mittelstand und unserer vielfältigen Traditionen, sowie die Stärkung unserer öffentlichen Daseinsvorsorge zum Schutz unserer Bevölkerung.

Mit dem Slogan "Unsere Heimat Europa" u. "Heimat ist ein vertrautes Lebensgefühl begann die Europaabgeordnete Ulrike Müller ihre informative Rede. Gleich zu Beginn forderte sie neue Reformen in Europa, wo speziell auch die Bedürfnisse der einzelnen Regionen eingebracht werden können, darum sei auch eine parteiübergreifende Zusammenarbeit im europäischen Parlament nötig. Besonders liegen ihr aber die Interessen der kleinen Bürger, des Mittelstands, sowie der Landwirtschaft am Herzen. Auch müsse die Trinkwasserversorgung in kommunaler Hand und die kleinen Versorger erhalten bleiben, um unnötige Preissteigerungen zu verhindern.

Die Datenschutzgrundverordnung funktioniere in Europa, nur nicht in Deutschland. Bei der europäischen Version würden Vereine und kleine Unternehmen nicht belastet. Deutschland hat jedoch die Bestimmungen verschärft und nicht 1:1 umgesetzt, beklagte Ulrike Müller. Die Abgeordnete tritt auch für unterschiedliche Verkehrskonzepte bei den Städten und im ländlichen Raum ein, trotzdem sollen Emissionen ohne die Schwächung der Wirtschaft und der Vernichtung von Arbeitsplätzen abgebaut werden. Bei der Außen- u. Sicherheitspolitik müssen unsere europäischen Außengrenzen besser geschützt, Flüchtlinge mit Fingerabdruck registriert, ein Zuwanderungsgesetz für Fachkräfte erlassen und Länder die Flüchtlinge aufnehmen entschädigt werden. Ebenfalls sei die Schaffung einer europäischen Armee von Nöten, meinte die Politikerin. Desweiteren befasste sich Ulrike Müller mit einer Verkleinerung der europäischen Kommission und mehr Mitbestimmung, wie Volksentscheide zu Europafragen, denn Europas Zukunft liegt in den Regionen und bei den jungen Leuten, resümierte Müller.

Bei der abschließenden Diskussion ging die Politikerin unter anderem noch auf detaillierte Fragen wie Gesetzesänderungen für den bestehenden Tiertransport, eine sachliche Information der Bevölkerung zu Europafragen, sowie den Erhalt unserer Energieversorgung ein.

 

 

 

 

Ulrike Müller
Annette Walter-Kilian
mit Stephan Thoma und Daniela Köhler

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