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Regenrückhaltung

Probleme am Holzgraben

Steinweg in Richtung Tondorf.
Steinweg in das neue Baugebiet auf dem Damm.
Weiterführung zum Fußweg in das neue Baugebiet.
Überlauf mit anzuhebendem Bachbett.
Steinweg in Richtung Bachstraße.

 

Freie Wähler kritisieren Planung und Ausführung der Regenrückhaltung am Holzgraben in Gündlkofen

Die annähernd fertiggestellte Regenrückhaltung am Holzgraben in Gündlkofen weist für die Freien Wähler erhebliche Mängel bei der Planung und Ausführung dieses Bauwerks aus.

Zum einen kritisieren wir die immensen Erdbewegungen an dieser Baumaßnahme. Zuerst wurde der gewachsene Mutterboden ausgehoben und entfernt. Im Anschluss wurde wieder gut ein Drittel an Füllmaterial für die nötigen Dämme herangefahren und verbaut. Für die Freien Wähler ist dies ein unnötiger Arbeits- und Kostenaufwand. Auf Nachfrage bei der Gemeinde wurde uns erklärt, dass ein gewachsener Boden leichter unterspült werden könnte als der eingebaute und verdichtete Bergkies. Außerdem verlange die von mehreren Stellen erstellte Statik diese Maßnahmen. Ein Vergleich mit ähnlichen Bauwerken in anderen Gemeinden lässt aber erhebliche Zweifel an der Planung und Ausführung dieser Vorgehensweise aufkommen. Ebenfalls ist für die Freien Wähler schwer zu verstehen, dass der Bachlauf des Tondofer Bachs hinter dem Einlauf zu den gebauten Becken um ca. 90 cm erhöht werden muss, um den bestehenden freien Wasserlauf im Bachbett wie bisher, zu erhalten. Es stellt sich dabei die Frage, wie lange eine künstliche Erhöhung des Bachbettes anhält? Wahrscheinlich wird die Gemeinde in etlichen Jahren diese planerischen Fehler wieder mit erheblichem Kostenaufwand reparieren müssen. Schließlich noch die größte Planungs- und Bausünde. Am Ende der Becken wurde ein Rücklauf in den Bach mittels eines Durchlassrohres (ca. 50 cm Durchmesser) erstellt. Zusätzlich wurde noch ein oberirdischer Überlauf über den bestehenden Geh- und Fahrweg nach Tondorf gebaut. Leider ist nun ein Begehen oder Befahren dieses Weges auf einer Länge von ca. 20 Metern nur erschwert möglich, da der Überlauf mit Bruchsteinen sehr uneben verlegt und ausgefugt ist. Dieser Weg wird besonders von älteren Mitbürgern und Kindern oft benutzt. Viele ältere Menschen sind auf Gehhilfen, wie Gehstöcke, Rollatoren oder Rollstühle angewiesen. Ein Benutzen dieses Wegs ist für diese Personen auf dem genannten Teilstück nicht mehr oder nur sehr erschwert möglich. Gleiches gilt für ein Befahren mit Kinderwägen oder Kinderrädern. Besonders für Kinder ist dadurch eine erhebliche Unfallgefahr vorprogrammiert. Dieser Fahrweg wird ebenfalls von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt, da die Arbeiten am nahen Waldgebiet dies erfordert. Dabei wird es nicht lange dauern, bis durch das grobstollige Profil der landwirtschaftlichen Maschinen die groben Pflastersteine gelockert und auch herausgerissen werden. Durch das neue Baugebiet am Holzgraben führen einige Fußwege. Einer davon wurde so geplant, dass man über einen der angelegten Dämme den vorher beschriebenen Geh- und Fahrweg nach Tondorf erreichen kann. Leider ist die Oberfläche des Damms ebenso mit Bruchsteinen gepflastert und somit endet der beschriebene Fußweg für viele Spaziergänger als Sackgasse.

Entgegen der Aussage des Bürgermeisters in der Gemeinderatssitzung vom 30. August 2016, dass diese Regenrückhaltung bereits Ende August 2016 funktionstüchtig ist, ist dies für die Freien Wähler nicht der Fall. Wir erwarten eine baldige und reibungslose Funktionstüchtigkeit dieser Baumaßnahme. Auch sollten nach der Fertigstellung die gravierendsten Mängel wie die sichere Benutzung der Geh- und Fahrwege beseitigt sein.

 

 

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