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Landtags- und Bezirkstagskandidaten

Gelungene Präsentation der Kandidaten von den Freien Wählern

Landtags- und Bezirkstagskandidaten erläutern ihre Wahlziele

Der OV Bruckberg der Freien Wähler präsentierte seine Kandidaten zur bevorstehenden Landtags- und Bezirkstagswahl vielen interessierten Gemeindebürgern. Dabei war auch der Bundes- und Landesvorsitzende der Freien Wähler Hubert Aiwanger anwesend. Nach den Ausführungen der Redner war eine überwiegend positive Resonanz der Zuhörer für die Ziele der Freien Wähler erkennbar.

Zur kürzlich im nahezu vollbesetzten Sportheim des SV Gündlkofen abgehaltenen Wahlversammlung der Freien Wähler Bruckberg konnte die Ortsvorsitzende Daniela Köhler neben den Politgrößen der FW im Land- und Kreistag auch den dritten Bürgermeister der Gemeinde Bruckberg Stephan Thoma, sowie einige Gemeinderäte willkommen heißen. Besonders erfreut zeigte sich der dritte Bürgermeister in seinem Grußwort, dass neben den beiden Bezirkstagskandidaten Alfred Holzner und Andreas Strauss, sowie den beiden Listenkandidaten zur Landtagswahl Jutta Widmann und Heribert Daiberl auch der Landes- und Bundesvorsitzende der Freien Wähler Hubert Aiwanger zu dieser Veranstaltung gekommen war.

Als erster Kandidat für die Bezirkstagswahl trat anschließend Alfred Holzner, Bürgermeister von Rottenburg und zugleich Bürgermeistersprecher im Landkreis Landshut ans Rednerpult. Zunächst erläuterte er die Aufgaben des Bezirks, welche sich hauptsächlich im Sozialbereich befinden. Neben einer wertschätzenden Versorgung von Pflegebedürftigen und besseren Bedingungen für die Pflegenden, forderte er auch die Einrichtungen für Menschen mit Behinderung besser zu fördern. Die Bezirke werden mit immer mehr Aufgaben betraut, jedoch wird die Finanzausstattung der Bezirke durch den Freistaat nicht angeglichen, bemängelte der Redner. Anschließend stellte sich mit Andreas Strauss, Bürgermeister von Ergolding ein weiterer Bezirkstagskandidat den Zuhörern vor. Durch seine Ausbildung als Krankenhausbetriebswirt wolle er sich unter anderem für eine flächendeckende ärztliche Versorgung, sowie den Erhalt unserer kommunalen Krankenhäuser einsetzen.

Mit Herbert Daiberl erläuterte der erste Landtagskandidat den Anwesenden anschließend seine Wahlziele. Schwerpunkte waren dabei die Schließung der existierenden Funklöcher, sowie eine Befreiung der Normalbürger von der zu hohen Abgabenlast.

Mit den Problemen der kleinen und mittelständischen Betriebe befasste sich im Anschluss die Landtagsabgeordnete Jutta Widmann. Sie beklagte sich besonders darüber, dass durch immer mehr Vorschriften und Gängelungen der Behörden die kleineren Bäckereien, Metzgereien, Wirte sowie landwirtschaftlichen Betriebe zum Aufgeben gezwungen werden. Auch für viele Vereine wird es immer schwieriger ihre Führungspositionen durch die ansteigende Flut von Paragraphen und Verordnungen zu besetzen. Sie forderte deshalb überflüssige Bürokratie und Dokumentation abzubauen, um besonders die im ländlichen Bereich über Jahrzehnte gewachsenen Strukturen zu erhalten. Besonders liege ihr der Fortbestand der kleineren Dorfwirtschaften am Herzen und forderte deshalb auch einen Mehrwertsteuersatz von 7% für die Gesamtgastronomie. Weitere Themen in ihrer Rede waren noch die Stärkung der bäuerlichen Landwirtschaft, die Sicherheit für uns und unsere Kinder, sowie ein wirklich schnelles Internet für alle Regionen. Kurz gesagt forderte Jutta Widman eine „Politik mit gesundem Menschenverstand“.

Mit viel Spannung unter den Zuhörern wurde dann der Auftritt von Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten der Freien Wähler Hubert Aiwanger erwartet.

Zu Beginn seiner einstündigen Rede ging er auf die bereits erzielten Erfolge der FW, wie die Abschaffung der Studiengebühren, die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium oder den Wegfall der Straßenausbaubeiträge ein, was besonders für den kleinen Mann eine erhebliche finanzielle Entlastung bedeutet. Einen besonderen Schwerpunkt in seinen Ausführungen nahm die kostenfreie Kinderbetreuung ein. Wörtlich meinte der Redner, anstatt das neu eingeführte Familiengeld ins Ausland zu transferieren, wäre es sinnvoller eine bestimmte Anzahl von Stunden in Kitas und Kindergärten bei uns kostenlos zu gewähren, um so viele Familien besser zu unterstützen. Auch vorhandene Finanzmittel in sinnlos neu angedachte Projekte, wie ein bayrisches Raumfahrtprogramm, die Einführung einer polizeilichen Reiterstaffel in den Großstädten oder der überflüssige Einsatz der neuen Grenzpolizei, seien für die Schaffung kleinerer Schulklassen und die Einstellung von mehr Lehrkräften besser angelegt. Ebenfalls forderte Aiwanger, Polizei und Justiz personell zu verstärken, sowie die Bürger besser vor Gewalttätern zu schützen. Durch die Abmilderung oft überflüssiger Bauvorschriften und mehr finanzieller Förderung, könnten besonders auf dem Land durch den Um- oder Ausbau bereits bestehender Gebäude in kleinere Wohneinheiten dringend gebrauchter Wohnraum geschaffen werden. Dadurch könnte auch die immense Wohnungsnot in den Städten etwas bekämpft werden, meinte der Landesvorsitzende. Dazu müsse aber auch der öffentliche Personennahverkehr auf dem Land weiter ausgebaut werden. Ein besonderes Anliegen sei ihm auch die bessere Unterstützung der Kommunen im finanziellen Bereich, sowie bei diversen Genehmigungsverfahren, um so die Infrastruktur (Straßenausbau / medizinischeVersorgung / Pflegeeinrichtungen / schnelles Internet etc.) zu erhalten oder zu verbessern. Ab sofort darf es auch keine Ersterschließungsbeiträge für alte Straßen mehr geben, forderte der FW Fraktionsvorsitzende. Anständige Altersrenten, keine weitere Absenkung des Rentenniveaus und die Beendigung der Altersarmut in einem reichen Land wie Bayern, wurden vom Redner ebenfalls analysiert. Sehr kritisch beleuchtete er auch die momentane Diskussion zum Atommüllzwischenlager in Niederaichbach. Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass dies zu einem „atomaren Endlager“ wird, polterte Aiwanger. Am Ende seiner immer plausibel gehaltenen Ausführungen, welche er mit vielen praktischen Beispielen untermauerte, sprach er noch das Thema „Innere Sicherheit“ und die „Asylpolitik“ an. Es sei dringend notwendig, die Einwanderung zu begrenzen und Gefährder, Straftäter sowie abgelehnte Asylbewerber schneller abzuschieben. Trotzdem darf das geltende Asylrecht nicht beschnitten und berechtigte Asylsuchende, wie politisch verfolgte Personen müssen weiterhin Schutz und Hilfe von uns erfahren. In erster Linie müssen aber unter anderem die Lebensbedingungen dieser Menschen in den Herkunftsländern verbessert werden, um sie in ihrer angestammten Heimat zu halten, resümierte der Landesvorsitzende, was von den Zuhörern mit anhaltendem Beifall aufgenommen wurde.

Zum Schluss dieser gelungenen Veranstaltung hatten die anwesenden Besucher noch Gelegenheit Fragen an die Politiker zu stellen und mit ihnen zu diskutieren, wovon auch reger Gebrauch gemacht wurde.

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